HoloLens: Evaluierung der 3D Grafikleistung

Im Gegensatz zu normalen Desktopanwendungen ist die Bildwiederholungsrate bei Virtual und Augmented Reality Anwendungen kritisch. Je geringer die Bildwiederholungsrate ist, desto stärker hängt das virtuelle Bild der Realität nach. Dieser Effekt führt zur sogenannten Simulator Sickness. Um virtuelle Anwendungen über längere Zeitspannen anstatt nur für kurze Tests zu verwenden ist eine konstant hohe Bildwiederholungsrate deshalb von hoher Wichtigkeit. Im genauen Gegenteil dazu stehen die hoch detaillierten Modelle und komplexen Shader wie sie heute Standardmäßig verwendet werden. In diesem Blogpost wird gezeigt wie viel grafische Rechenleistung in der Microsoft HoloLens steckt. Die Ergebnisse sollen eine Größenordnung für die Konzeption von Anwendungen für die HoloLens bieten.

Verbesserte Verfügbarkeit der HoloLens

Die bisherige Beschaffung einer HoloLens war für Kunden im europäischem Raum eher mühsam. Seit heute hat sich nach einer Ankündigung von Alex Kipman die Lage aber massiv gebessert, denn die HoloLens ist nun in 6 weiteren Regionen direkt bestellbar. Kunden und Entwickler in Australien, Neuseeland, Irland, Frankreich, Großbritannien und Deutschland können die Brille nun direkt…

HoloLens: Automatisierter Build

Wer seine HoloLens-App im Source Control hat, der möchte diese natürlich auch irgendwann zentral kompilieren. Dadurch wird nicht nur sichergestellt, dass der Source Code überall kompilierbar ist, sondern es gibt auch eine zentrale Stelle, an dem das UWP-Paket erstellt wird, welches später im Marketplace veröffentlicht oder direkt auf der HoloLens installiert werden kann. In diesem Teil der Blogserie soll beschrieben werden, was benötigt wird, um automatisiert aus einem Unity-Projekt ein UWP-App-Paket zu bauen.

HoloLens: Platt oder Plastisch?

Wenn man an Apps für die HoloLens denkt, dann stellt man sich in erster Linie 3D-Apps mit Hologrammen vor – diese sind natürlich auch die ganz klare Stärke der HoloLens. Doch sie kann noch mehr: alle UWP-Apps (Universal Windows Platform) können mit der HoloLens genutzt werden. Die gängigen „platten“ Apps integrieren sich als flache „Fenster“ oder „Kacheln“ im dreidimensionalen Raum. Die HoloLens-spezifischen „plastischen“ Apps können wirkliche 3D-Hologramme im Raum darstellen. Was sind die Unterschiede und auf was sollte generell bei diesen beiden App-Typen für die HoloLens geachtet werden? Wie kann man beide Typen in einer App vereinen? Dieser Teil der Blogserie soll diese und mehr Fragen zu den App-Typen beantworten.

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HoloLens: Erstkontakt mit der Hardware

Wie Sie beim Lesen unserer letzten Blogbeiträge mitbekommen haben, sind wir stolze Besitzer zweier Microsoft HoloLenses. Mit und ohne die Brillen sind wir bereits eifrig dabei, erste Erfahrungen zu sammeln und unseren Kunden diese Eindrücke vorzustellen (so wie z.B. auf der DWX 2016). Im vorherigen Blogartikel ging es um die Software-Plattform und die Entwicklungswerkzeuge für dieses neuartige Gerät. Dieser Teil der Blog-Serie gibt Ihnen einen Eindruck über die technischen Details und die Hardware, also die 3D-Brille selbst.

HoloLens: Softwareplattform und Entwicklungswerkzeuge

Sie halten die HoloLens noch nicht in eigenen Händen, wollen aber schon anfangen, Apps dafür zu entwickeln? Dank Visual Studio, Unity und dem HoloLens Emulator von Microsoft ist dies bereits heute möglich. In diesem Teil der Blog-Serie HoloLens zeigen wir Ihnen, wie Sie auch ohne Hardware mit der Entwicklung für die HoloLens starten können.

Die nötigen Tools, die vorher installiert werden müssen, und Systemvoraussetzungen befinden sich auf der Microsoft-Seite und können hier nachgelesen werden. Die Tools beinhalten unter anderem das Visual Studio 2015 Update 3, den HoloLens Emulator und Unity.
Bei Visual Studio sollte beachtet werden, dass es sich bei HoloLens-Apps um UWP-Apps handelt. Deshalb müssen die entsprechenden UWP-Features in Visual Studio auch mit installiert werden.
Die Systemvoraussetzungen an den Entwicklungsrechner sind hoch: 64-bit Windows 10, 4-Kern CPU, 8 GB RAM und eine GPU mit DirectX Version 11 oder höher. Zusätzlich muss für den HoloLens-Emulator Hyper-V aktiviert sein.

Wer dies liefern kann und die entsprechenden Tools installiert hat, der kann direkt mit der Entwicklung für die HoloLens beginnen.