Neu in TFS 2018: Erweiterungen der Pull Requests

Damit der Code einer Software eine hohe Qualität aufweist sind regelmäßige Reviews Pflicht. Pull Requests (PR) bieten für Reviews eine tolle Plattform. Sie stellen eine Art Benachrichtigung dar, in der ein Verantwortlicher Anton eine andere Entwicklerin Berta darum bittet den neuen Code in den bestehenden zu integrieren. Entwicklerin Berta kann nun Feedback liefern und eine Diskussion beginnen, woraufhin Anton den Code wieder ändert, um schlussendlich wiederum von Berta abgesegnet zu werden. Feedback zu Code wird dabei in Form von Kommentaren hinterlassen.  Auch bei den bereits vorgestellten Git Forks, welche nun neu in TFS 2018 dazu gekommen sind, kommen Pull Requests zum Einsatz um bspw. Erweiterungen von außen in das Projekt zu integrieren.

Mit TFS 2018 kommen nun einige Neuerungen in den Bereich der Pull Requests, welche die Benutzbarkeit dieser deutlich erhöhen. Wir stellen Ihnen die Wichtigsten vor.

Angular CLI

Wer eine neue Angular-2-Applikation aufsetzt, muss einen hohen initialen Aufwand treiben. Eine Projektstruktur muss definiert und Pakete müssen geladen werden, und welcher Task Runner soll überhaupt zum Einsatz kommen?
Autor: Florian Bader und Lukas Ochsenreiter

WiX Heat XSL Transformation

Mit Hilfe von Heat lässt sich die Fragmenterzeugung, welche ein Hauptbestandteil eines WiX Installers ist, automatisieren. Dies wurde bereits im Beitrag Automatische Fragmenterzeugung mit Heat gezeigt. Was aber, wenn die ein oder andere Datei im Installationsvorgang nicht kopiert werden soll oder der Component bzw. dem File noch Attribute hinzugefügt werden müssen? Das erzeugte Fragment manuell zu verändern ist nicht sehr ratsam, da dies bei jedem Durchlauf von Heat überschrieben wird.
Hier kommen XSL Transformationen zum Einsatz, welche dem Heat Vorgang angehängt werden können. Mit Hilfe einer solchen Transformation lässt sich die automatisierte Fragment Datei abschließend bearbeiten.

Neu in TFS 2018: Variable Groups für das Release Management

Wer für große Umgebungen im Release Management bereits Variablen verwalten musste, weiß wie umfangreich diese werden können. Auch kann es vorkommen, dass Variablen über verschiedene Release Definitionen wiederverwendet werden. Dafür gibt es jetzt mit TFS 2018 Abhilfe in Form von Variable Groups. Eine Variable Group enthält dabei verschiedene Variablen. Diese können entweder im Klartext oder verschlüsselt abgelegt werden, wie man es aus einer Release Definition gewohnt ist. Somit erhält man eine Sammlung von Variablen, die später in einer Release Definition verwendet werden können.

Whitepaper: Testing aus Application Insights

Zu Beginn eines Entwicklungsprozesses muss man sich um vieles kümmern: Architektur, Konzepte und Verantwortlichkeiten sind nur ein kleiner Teil des Ganzen. Dabei wird oft ein wesentlicher Bestandteil im DevOps Cycle vergessen: die Verteilung der Anwendung, wenn sie fertig ist. Anders formuliert: Wie installiert der Nutzer später die Software auf seinem System?

AIT WordToTFS

Bei vielen unserer Kunden werden Anforderungen in einem formalen Dokument erfasst. Dabei ist in fast allen Fällen Microsoft Office Word im Einsatz. Dies führte zur Frage: Wie könnte man Projekte von der Anforderungsdefinition bis zur Auslieferung und Wartung mit dem Team Foundation Server verwalten? Die Antwort ist unser AIT WordToTFS Plug-in. Mit seiner Hilfe wird es möglich, die in MS Word definierten Anforderungen mit den im TFS gehaltenen Requirement Work Items abzugleichen.