Neu in TFS 2013: Build Process Template Änderungen

Build Prozesse bilden das Fundament moderne Entwicklungsprozesse und ein Sicherheitsnetz für viele Entwicklerteams. Schlagwörter wie Continous Integration und Continous Delivery sind aus dem Entwickler-Sprachgebrauch nicht mehr wegzudecken. Build Prozesse werden hierbei für vielfätige Dinge eingesetzt, Übersetzung der Software, Versionierung, Integration und Prüfung der geänderten Sourcen, Testen, Erstellung von Setups, Deployments, Ausführung von automatischen Tests etc..

In der TFS Plattform ist das Build-System bereits seit der ersten Version (TFS 2005) ein essenzieller Bestandteil. Auch die Build-Plattform hat wie der TFS über die Jahre vielfältige Änderungen erlebt. In den TFS Versionen 2005 und 2008  basierte der komplette Prozess noch vollständig auf MSBuild (TFSBuild.proj). Mit TFS 2010 wurde die Steuerung des Arbeitsablaufs auf die .NET Workflow Foundation umgestellt. Es wurden dadurch völlig neue Möglichkeiten eröffnet. Entwickler waren erstmals nicht mehr auf rein sequenzielle Abläufe limitiert. TFS 2012 brachte hier anschließend kleinere Detailverbesserungen.

Im nächsten TFS 2013 Release stehen jetzt wieder größere Änderungen an. Auf die einzelnen Änderungen und Anwendungsmöglichkeiten wird in den folgenden Kapiteln eingegangen.

Neu in TFS 2013: Connect Page und shown Projects

Die Visual Studio Oberfläche hat eine weitreichende Überarbeitung bekommen und an vielen Stellen wurde die Useability weiter verbessert. So wurde das Pending Changes Window auf Wunsch der Community angepasst und kann nun aus der IDE ausgekoppelt werden, um so auf Wunsch wieder den “alten” Platz am unteren Bildschirmrand einzunehmen. Auch die Art und Weise wie der Anwender sich mit dem TFS verbindet wurde erweitert. War früher der Unternehmensweite TFS das Einzige verfügbare Repository, so ist heute die Anforderung eine andere: Team Foundation Service und Git fordern andere Verbindungsmöglichkeiten und die steigende Projektkomplexität fordert einen einfacheren Überblick.

Neu in TFS 2013: Work Item Charting

Die Auswertung bestehender Daten während der Produkt-Entwicklung ist ein essentieller Bestandteil aller Ebenen des Projektmanagements. Es existieren unterschiedlichste Ansätze um dieses Ziel zu erreichen. Für die langzeitliche Auswertung und zur Erstellung von Forecasts eignen sich beispielsweise besonders die SQL Server Reporting Services (SSRS). Aber was, wenn der Fokus lediglich auf einer schnellen, grafischen Aufbereitung aktueller Momentaufnahmen der Daten liegt? Hier hilft das neue Feature “Work Item Charting”. Basierend auf Work Item Queries können simple Chartelemente auf einem Dashboard positioniert werden.

Neu in TFS 2013: Lightweight Code Commenting

Mit einem Leichtgewicht starten wir in die bereits dritte Woche unserer “Neu in TFS 2013: …” Serie. Ob Agile Portfolio Management, Heads-Up Display oder Testmanagement im Web: Bisher haben wir schon einige Features für Entwickler, Tester oder Projektleiter vorgestellt.  Mit “Lightweight Code Commenting” kommen wir nun zu einem Feature für alle die am Code arbeiten.