Reporting mit dem TFS Teil 1/3 – Berichte mit Excel

Der TFS 2010 als zentrales Repository bietet die Grundlage zur Auswertung und Nachverfolgung des Projekt-Status und kann Ihnen helfen, rechtzeitiger potentielle Risiken und Probleme zu identifizieren – sofern diese Möglichkeiten genutzt werden. In diesem ersten, von insgesamt drei Artikeln, möchten wir Ihnen einen ersten Einblick geben, wie Sie mit wenig Aufwand den aktuellen Status Ihres Projektes mit Hilfe von Microsoft Excel grafisch aufbereiten und dadurch verständlich kommunizieren können.

Von Microsoft Access zu einer skalierbaren Lösung – Microsoft SQL Azure und Lightswitch

Haben Sie auch noch die ein oder andere Microsoft Access Lösung im Einsatz, jedoch keine Exit-Strategie, um auf eine zukunftsfähige, stabile und skalierbare Plattform umzusteigen?
Dieser Artikel zeigt an einem Fallbeispiel, wie man mit Hilfe von SQL Azure bestehende Microsoft Access-Lösungen ohne großen Programmieraufwand in die Cloud bringen kann. Als Basis dient eine frei zugängliche MS Access Datenbank aus den Microsoft Beispielen unter http://office.microsoft.com/en-us/templates/CT010375249.aspx#ai:TC101114817|. Es wird eine zweistufige Lösung vorgestellt, bei der im ersten Schritt die Daten von Microsoft Access in eine Microsoft SQL Azure Datenbank übernommen werden. Dabei bleiben die bewährten Microsoft Access Eingabemasken zunächst erhalten. Im einem weiteren Schritt wird mittels LightSwitch ein UI nachgebildet, um Microsoft Access vollständig zu ersetzen.

In vielen vielen Unternehmen trifft man MS Access Anwendungen zur Lösung unterschiedlicher Probleme an. Meist in den Fachabteilungen, wird Access immer wieder für kleine (und große) Lösungen verwendet, die meist sehr kurzfristig umgesetzt werden müssen. MS Access blickt somit auf eine Erfolgsgeschichte zurück, die das Produkt seit Anfang der 90er Jahre zur am meisten verbreiteten “Datenbank” gemacht hat. Der Grund dafür liegt auf der Hand: Access schließt die Lücke zwischen Excel und professionellen, relationalen Datenbanken. Während man zur Verwendung zuletzt genannter professionelles IT Know-How benötigt, kommt man bei Access schon mit geringerem IT-Wissen zu Erfolgen. Dabei arbeitet man jedoch “datenbankorientierter” als mit Excel. Man kommt also mit kleinem Invest zum Erfolg. Access wird hierbei unterschiedlich eingesetzt. Teilweise als hybride Lösung nur als Backend oder ausschließlich als Frontend. Häufig wird aber auch die komplette Anwendung in Access umgesetzt unter Verwendung der Masken, Reports, Tabellen und Co.

Entity Framework Debug Performance

Für die Realisierung eines Datenbankzugriffs in einer .NET Framework 4 Anwendung hat sich das Entity Framework etabliert. Es ist den Kinderschuhen entwachsen und bietet eine Reihe von Vereinfachungen: effiziente Datenabfrage mit Hilfe von Linq typsicherer Datenzugriff flexible Generierung von Data Transfer Objects (DTO) incl. Change Tracking über Service Grenzen hinweg Abstraktion des Datenbanktyps hohe Performance…

Erzeugen eines Datenbank Templates in einem Visual Studio Database Projekt

Das Visual Studio Datenbank Projekt bietet sich zur Verwaltung von Datenbanken während der Entwicklung einer Anwendung an.

Es bietet folgende wesentlichen Vorteile:

  • Das Datenbank Schema steht unter fortlaufender Versionskontrolle.
  • Quellcode und Datenbank werden als Einheit betrachtet. Ein Branching über den Quellcode und das Datenbank Schema hinweg wird hierdurch ermöglicht.
  • Veränderungen des Schemas werden automatisch im Rahmen des Kompilierens der Projektmappe auf Konsistenz geprüft und auf die Entwicklungsdatenbank übertragen.

Für die Aktualisierung der Datenbank wird ein SQL Skript erzeugt. Dieses enthält genau die Anweisung, die notwendig sind, um die bestehende Datenbank auf das aktuelle Schema zu heben.

Für das Installieren einer Anwendung auf einem Zielsystem kann es jedoch sinnvoll sein, statt auf ein SQL Skript, auf ein Backup einer leeren Datenbank zurückzugreifen. Das Umkopieren und Einhängen eines solchen Templates ist in der Regel deutlich schneller und verkürzt hierdurch die Installationszeit der Anwendung.

Die Erstellung des Backups ist im Rahmen des Post-Deployment Skripts des Datenbank Projekts möglich. Hierbei ist eine Besonderheit zu beachten.

Windows Azure 30-Tage Testzugang

Windows Azure Accounts

Wenn man sich mit Microsofts Cloud Plattform Windows Azure befassen möchte, ist das Experimentieren in der Praxis nur begrenzt “offline” möglich. Bei Cloud Computing liegt es in der Sache der Natur, dass man einen Online-Zugang zur Cloud Plattform seiner Wahl benötigt. Um an einen Account für Windows Azure zu gelangen, bei dem keine Kosten anfallen – der also ideal für den Laborbetrieb ist -, gibt es grundsätzlich zwei Möglichkeiten.

Auf der einen Seite kann man von Microsofts Angebot Gebrauch machen, sich als Kunde zu registrieren, seine Kreditkartendaten zu hinterlegen und eine Basisnutzung kostenlos zur Verfügung zu haben. Bei dieser Variante entstehen jedoch Kosten, sobald man über die Basisnutzung hinausgeht.

Auf der anderen Seite stellt Microsoft 30-Tage Testzugänge zur Verfügung. Bei diesen Accounts fallen sicher keine Kosten an. Man muss bei der Registrierung noch nicht einmal seine Kreditkarteninformationen hinterlegen. Dieser Account sollte jedoch absolut als Experimentierumgebung betrachtet werden, denn nach Ablauf der Gültigkeit, werden die gespeicherten Daten und Einstellungen gelöscht.

Dieser Beitrag zeigt nachfolgend die Einrichtung der zweiten Variante.