Neu in TFS 2013: Microsoft Test Manager im Web

Microsoft hat die Themen Testmanagement/-Verwaltung und (manuelle) Testausführung bereits seit dem TFS 2010 mit einem eigenständigen Werkzeug, dem Microsoft Test Manager 2010 (MTM) adressiert und in die TFS Plattform integriert. Entwickler und Tester konnten damit erstmals auf einer gemeinsamen Datenbasis arbeiten. Alle Projektbeteiligten standen damit alle Artefakte, wie Work Items, Builds, Reports und Testdaten, gleichberechtigt und übergreifend zur Verfügung. Mit dem Visual Studio 2012 Update 2 hat Microsoft erstmals eine abgespeckte Version des MTM für das TFS Web Access veröffentlicht. Im Artikel geht um die Neuerungen im Bereich “MTM im Web” mit TFS 2013.

Neu in TFS 2013: Load-& Performance Testing mit Azure

Bereits seit Visual Studio 2005 sind für Anwender Last- & Performance Tests sehr einfach mit  Visual Studio realisierbar. Mit wenigen Mausklicks und ein paar Zeilen Code können Anwender umfangreiche Lasttests für ihre Anwendungen realisieren. Mit einem lokalen Visual Studio besteht die Möglichkeit auf einem normalen Rechner bis zu 250 parallele Anwender auf einer Maschine zu simulieren. Diese Anzahl kann theoretisch auf eine unendliche Anzahl an parallelen Nutzern erweitert werden, wenn zusätzlich eine Serverinfrastruktur bestehend aus Test Controller und Test Agents angebunden wird (siehe nachfolgende Grafik).

Test controllers and agents

(Quelle: [3])

An genau dieser Stelle gibt es im Alltag oft Probleme. Benötigt man eine große Anzahl an parallelen virtuellen Nutzern, dann wird auch ein großer Rechnerpark (Farm) benötigt. Eine solche Rechner-Farm ist normalerweise mit umfangreichen Kosten und Bereitstellungszeiten verbunden. Gerade in kleinen bis mittleren Projekten oder bei unregelmäßiger Ausführung wäre ein großer Rechnerpark deshalb wirtschaftlich nicht sinnvoll oder technisch nicht realisierbar. In den nachfolgenden Kapiteln lernen Sie die neuen Möglichkeiten kennen, sehr einfach Ihre Visual Studio 2013 Lasttests über die Microsoft Cloud Lösung Windows Azure ausführen zu können.

Für wen ist was das Richtige? Git, Team Foundation Server oder TF Service?

Zu einem erfolgreichen Software-Entwicklungsprojekt gehören mindestens eine Versionskontrolle und ein Build-System. Das sind die notwendigen Voraussetzungen, um Code-Änderungen eines Teams versionieren und zu einem Gesamtsystem integrieren zu können. Bei der Auswahl könnte man z.B. auf Git stoßen. Doch halt, welches Build-System soll es dann sein und wie werden eigentlich die Anforderungen und Testfälle verwaltet und wo werden Fehlermeldungen eingetragen und Änderungen verfolgt? Eine Versionskontrolle reicht also bei Weitem nicht aus. Abhilfe bieten komplette ALM-Plattformen wie zum Beispiel Team Foundation Server (TFS) oder Team Foundation Service (TF Service) von Microsoft. Wir wollen erklären, für wen welche der Optionen das Richtige ist.

Git-TF – Schnelleinstieg

In unserem Artikel Überlegungen zur Integration von Git und TFS haben wir beschrieben, wann eine Ergänzung der TFS-Toolkette um eine Nutzung von Git sinnvoll ist. Da mit der neuen Version 2.0.1 Git-TF auch für den TFS in der Cloud sprich Team Foundation Service eingesetzt werden kann, wird es wohl noch mehr Einsatzszenarien geben. In diesem kurzen Artikel geht es darum, was zu tun ist, um mit Git-TF und Git starten zu können.