Neu in TFS 2018: Erweiterungen der Pull Requests

Damit der Code einer Software eine hohe Qualität aufweist sind regelmäßige Reviews Pflicht. Pull Requests (PR) bieten für Reviews eine tolle Plattform. Sie stellen eine Art Benachrichtigung dar, in der ein Verantwortlicher Anton eine andere Entwicklerin Berta darum bittet den neuen Code in den bestehenden zu integrieren. Entwicklerin Berta kann nun Feedback liefern und eine Diskussion beginnen, woraufhin Anton den Code wieder ändert, um schlussendlich wiederum von Berta abgesegnet zu werden. Feedback zu Code wird dabei in Form von Kommentaren hinterlassen.  Auch bei den bereits vorgestellten Git Forks, welche nun neu in TFS 2018 dazu gekommen sind, kommen Pull Requests zum Einsatz um bspw. Erweiterungen von außen in das Projekt zu integrieren.

Mit TFS 2018 kommen nun einige Neuerungen in den Bereich der Pull Requests, welche die Benutzbarkeit dieser deutlich erhöhen. Wir stellen Ihnen die Wichtigsten vor.

Neu in TFS 2018: Variable Groups für das Release Management

Wer für große Umgebungen im Release Management bereits Variablen verwalten musste, weiß wie umfangreich diese werden können. Auch kann es vorkommen, dass Variablen über verschiedene Release Definitionen wiederverwendet werden. Dafür gibt es jetzt mit TFS 2018 Abhilfe in Form von Variable Groups. Eine Variable Group enthält dabei verschiedene Variablen. Diese können entweder im Klartext oder verschlüsselt abgelegt werden, wie man es aus einer Release Definition gewohnt ist. Somit erhält man eine Sammlung von Variablen, die später in einer Release Definition verwendet werden können.

Neu in TFS 2018: Task Groups für Build und Release

Mit TFS 2015 wurde ein komplett neues Build- und Releasemanagement-System eingeführt. Über einen Teil der enthaltenen Neuerungen, wie z.B. das Importieren und Exportieren von Builddefinitionen konnten Sie bereits in vorhergehenden Beiträgen unserer Blogserie lesen. In diesem Blogpost möchten wir Ihnen nun einen weiteren großen Schritt vorstellen, den Microsoft im Ausbau des neuen Systems geht: Task Groups.

Neu in TFS 2018: Kleine aber feine Neuerungen im Test Management

In der Major Version 2017 des TFS waren eine Vielzahl neuer Features und wesentliche Prozess-Änderungen für den Bereich Testing enthalten. Im Gegensatz dazu konzentriert sich TFS 2018 eher auf kleinere Optimierungen und Neuerungen für bestehende Features. Diese möchten wir Ihnen nicht vorenthalten und laden Sie daher ein, in diesem Beitrag unserer Blogserie „Neu in TFS 2018“, diese kleinen aber feinen Neuerungen näher kennenzulernen. Zudem enthält TFS 2018 eine doch etwas größere Veränderung, die wir Ihnen gleich zu Beginn erläutern wollen.

Neu in TFS 2018: Jetzt auch mit Wiki

Wohin mit all den projektspezifischen Informationen? Wohin mit dem Know-how zu firmeninternem Entwicklungswissen?

Für dieses Problem ist die Verwendung eines Wikis ein guter Ansatz. In den Visual Studio Team Services (VSTS), der Cloud-Variante des Team Foundation Servers (TFS), ist bereits seit einigen Wochen ein eigenes Wiki enthalten. Mit TFS 2018 bekommt nun auch der Team Foundation Server dieses neue Feature. Dieser Blogbeitrag dreht sich um die folgenden Fragen:

  • Wie ausgereift ist das Wiki?
  • Welche Features sind enthalten?
  • Wie ist das Handling?
  • Welche weiteren Features sind bereits geplant?

Neu in TFS 2018: Keine XAML Builds mehr unterstützt

In diesem kurzen Beitrag möchten wir darauf aufmerksam machen, dass mit dem TFS 2018 eine große Änderung bzgl. der Abwärtskompatibilität des Build Systems verbunden ist. Nachdem mit TFS 2015 ein komplett neues Buildsystem eingeführt wurde (siehe auch: Neu in TFS 2015 – Das Build-System), haben beide Systeme – alt und neu – eine Zeit lang parallel existiert. Dies hatte zum Ziel, dass zunächst das neue Buildsystem weiter reifen und sich die Benutzer daran gewöhnen konnten.

Neu in TFS 2018: Nur noch das neue Work Item Modell

Update – 22.09.2017

Bezüglich der XML-Definition des alten Formulartyps (<LAYOUT>-Knoten in der Work Item Type Definition) haben wir den Blogpost noch einmal angepasst.

 

In diesem Beitrag unserer Blogserie „Neu in TFS 2018“ beleuchten wir eine wesentliche Änderung bei den Work Item Formularen. Da es sich um eine einschneidende Änderung handelt, sollte sich jeder, der von einem Bestandssystem auf einen TFS 2018 migriert, damit beschäftigen. Erfahren Sie hier, welche Auswirkungen die Änderung hat und unsere Empfehlung für Sie. Es geht dabei lediglich um die administrative Sicht. Eine fachliche Betrachtung der neuen Formulare wird in einem späteren Blogpost durchgeführt.